Nordsee
 

Halbinsel Eiderstedt / Dithmarschen

Von drei Seiten vom Meer umspült, ragt die Halbinsel Eiderstedt im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein mit einer Länge von rund 30 km in die Nordsee.

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Eiderstedt bestand ursprünglich aus drei Inseln und ist mit dem Festland verbunden. Der Kampf mit dem “Blanken Hans” hat Land und Leute geprägt. Weithin sichtbar über das flache Land sind die auf Warften erbauten 18 Kirchen Eiderstedts mit ihren Kunstschätzen. Ringsum von Deichen geschützt, auf denen Tausende von Schafen grasen, zieht sich die flache Marschlandschaft dahin. Um die Landschaft gegen die Fluten der Nordsee zu schützen, wurde in den 1970er Jahren an der Eidermündung das Eidersperrwerk - das größte Küstenschutzbauwerk Europas - errichtet. Das monumentale Bauwerk ist besonders bei stürmischer See ein beliebtes Ausflugsziel. Über den Damm verläuft die Verbindungsstraße von Eiderstedt nach Dithmarschen. Durch Aufschüttungen wurde auf beiden Seiten des Staudamms Land gewonnen. Hierdurch entstand auf der Binnenseite des Damms ein Naturschutzgebiet. Das Katinger Watt, südwestlich von Tönning läßt sich hervorragend auf Wander-, Rad- oder Reitwegen erkunden.

Im Westen der Halbinsel an der Nordsee liegt das Urlaubsparadies St. Peter Ording mit einem 12 km langen Sandstrand. Strandsegler und Surfer finden hier ideale Bedingungen. Rund 10 km nördlich steht das eindrucksvolle Seezeichen, der Westerhever Leuchtturm, flankiert von zwei Häuschen, in denen früher die Leuchtturmwärter wohnten. Heute wird der Leuchtturm von Tönning aus bedient.

Auch heute noch ist die Halbinsel Eiderstedt Bauernland und überall verstreut sind stattliche Bauernhöfe. Dazwischen findet man die denkmalgeschützten “Haubarge”, das sind historische Bauernhäuser mit weit heruntergezogenen Reetdächern, in denen nicht nur das Heu für den Winter aufbewahrt wurde, sondern auch Menschen und Tiere gemeinsam unter einem Dach lebten. Rund 50 Haubarge sind heute noch erhalten. Manche wurden zu komfortablen Ferienwohnungen umgebaut, in denen die Gäste Ruhe und Erholung finden.

Der Rote Haubarg in Witzwort beherbergt heute ein Landwirtschaftsmuseum mit Restaurant, in dem leckere nordfriesische Spezialitäten serviert werden. Die Menschen leben heute zunehmend vom Fremdenverkehr. Ob in den stillen Dörfern im Marschland oder in Meeresnähe, überall findet man neben Hotels auch meist etwas preisgünstigere Ferienhäuser als Unterkunftsmöglichkeit.

Dithmarschen

Zwischen Nordsee, Eider, Elbe und Nord-Ostsee-Kanal dehnt sich das grüne Marschland Dithmarschen im Kreis Nordfriesland aus. Einst bezeichnete sich das Land im Südwesten von Schleswig-Holstein als freie Bauernrepublik Dithmarschen. In Dithmarschen mußten die Menschen schon immer gegen das Wasser ankämpfen. Nicht nur die Sturmfluten der Nordsee, sondern auch das Hochwasser der Elbe und zahlreicher anderer Flüsse sind eine ständige Herausforderung.

Der Nord-Ostsee-Kanal ist die meist befahrene künstliche Seeschifffahrtsstraße der Welt. Majestätisch ziehen die Ozeanschiffe durchs flache Land. Die schwimmenden Paläste werden von Spaziergängern, Radfahrern und Joggern auf den Kanalseitenwegen bestaunt. Hauptstadt des Kreises Dithmarschen ist Heide. Das alte Handelszentrum besitzt einen der größten Marktplätze Deutschlands. Alle zwei Jahre im Juli wird auf dem Marktplatz ein Mittelalterliches Spektakel veranstaltet.

Die Landschaft Dithmarschens prägen moderne Windanlagen. Im Kaiser-Wilhelm-Koog bei Marne, der als eines der windreichsten Gebiete Deutschlands gilt, befindet sich seit 1987 der Windenergiepark Westküste. Dithmarschen ist auch Ferien- und Bauernland. Wer Sehnsucht nach Ruhe und Landleben hat, kann sich in den vielen Bauernhöfen der Region einmieten und im größten Kohlanbaugebiet Europas Ferien auf dem Bauernhof machen. Besonders liebenswert sind die romantischen Kutterhäfen Büsum und Friedrichskoog und die wenigen erhaltenen Windmühlen.

Die Domstadt Meldorf ist für ihre Webkunst berühmt. Um den Dom herum liegt die historische Altstadt mit Restaurants und gemütlichen Cafés. Das Dithmarscher Landesmuseum und das Landwirtschaftsmuseum sind nicht weit entfernt. In Österdeichstrich befindet sich ein Flugplatz.

Durch Dithmarschen führt der Nordseeküstenradweg. Die Eider-Treene Niederung lockt Kanu- und Kajaktouristen sowie Sportbootfahrer an.

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