Nordsee
 

Emden

Die Stadt Emden in Ostfriesland liegt an der Mündung der Ems in die Nordsee gegenüber dem Dollart und war schon um 800 ein wichtiger friesischer Handelsplatz. Die größte ostfriesische Stadt wurde nach schweren Kriegszerstörungen wieder aufgebaut. Heute ist Emden ein bedeutender Seehafen Deutschlands und ein kulturelles und wirtschaftliches Zentrum von Ostfriesland.

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Große Betriebe der Autoproduktion und der Schiffswerften liegen am Hafen – Emden ist einer der größten Autoverladehäfen Europas. Rund um die Uhr begrüßen sich die Einheimischen mit “moin, moin”, das leitet sich vom ostfriesischen Wort moi ab, das soviel bedeutet wie schön.
Das weite Land im Nordwesten rund um Emden hat an Schönheiten allerhand zu bieten. In der Kulturmeile der Stadt mit Theater und Nordseehalle, in der Messen, Ausstellungen, Kongresse und Konzerte stattfinden, wurde außerdem eine großartige Museumslandschaft geschaffen. Das “Uphuser Meer”, auf dem Segelregatten stattfinden und das “Große Meer” und “Kleine Meer” sind beliebte Naherholungsgebiete vor allem für Segler, Surfer und Angler. Emden ist Geburtsort zweier allseits bekannten Komiker Otto Waalkes und Karl Dall. Im “Otto-Huus” wird die Karriere des Komikers Waalkes dokumentiert.

In der charmanten Stadt mit malerischen Winkeln und pittoresken Kanälen findet man noch vereinzelt historische Zeugen des flämischen Renaissancestils, wie das um 1635 erbaute Emder Hafentor am Westufer des Ratsdelfts. Das Ratsdelft war der mittelalterliche Hafen von Emden.
An der Delfttreppe laden Boote zu einer Hafenrundfahrt und Museumsschiffe wie die “Deutsche Bucht”, der Seenotrettungskreuzer “Georg Breusing” und der “Herings-Segellogger” zur Besichtigung ein. Am Delft befindet sich das Wahrzeichen der Stadt, das Rathaus. Der Vorgängerbau wurde im 16. Jahrhundert nach dem Vorbild des Antwerpener Rathauses erbaut, im 2. Weltkrieg jedoch in Schutt und Asche gelegt. In den Jahren 1959 bis 1962 erfolgte der Wiederaufbau, bei dem die restliche Bausubstanz und das alte Hauptportal integriert wurden. Im Rathaus ist das Ostfriesische Landesmuseum untergebracht, besonders interessant ist hier die Städtische Rüstkammer.

Bis zum 16. Jahrhundert war die Pelzerstraße Standort des Pelz- und Fellhandels. Das um 1585 in flämisch-niederländischer Architektur erbaute Pelzerhaus Nr. 12 wurde als einziges Haus in der historischen Altstadt vom Bombenhagel verschont. Die Renaissancefassade mit Treppengiebel des Pelzerhauses zeugt vom einstigen Glanz der Hafenstadt, in dem heute ein Kulturzentrum und eine Teestube untergebracht sind.
Die Große Kirche “Moederkerk”, Mutterkirche der calvinistischen Gemeinden Nordwesteuropas, wurde im 15. Jahrhundert zu einem mächtigen Bauwerk ausgebaut und im 2. Weltkrieg zerstört. Das Ostportal mit einem Steinrelief blieb erhalten, das an die Glaubensflüchtlinge im 16. Jahrhundert aus den Niederlanden erinnert. Nach dem Wiederaufbau vor einigen Jahren wurde ein Studienzentrum eingerichtet, in dem sich die berühmte Johannes a Lasco-Bibliothek befindet.

Die Neue Kirche wurde in den Jahren 1643-48 nach dem Vorbild der Amsterdamer “Groote Kerk” erbaut und gilt als Beispiel barocken Kirchenbaus in Ostfriesland. Interessant ist auch ein Wallspaziergang oder eine Radfahrt auf der noch erhaltenen Wallanlage, die sich um die Stadt zieht. Die zehn Zwinger der Anlage wurden im 19. Jahrhundert mit Windmühlen bebaut. Sehenswert ist die Vrouw Johanna Mühle von 1804, die restauriert wird. An der Kesselschleuse, direkt am Kanal befindet sich die Jugendherberge von Emden. Überraschend viele Straßencafés, Kneipen und Restaurants mit internationaler Küche und ostfriesischen Spezialitäten laden in den Fußgängerzonen und am Ratsdelft zum Schlemmen ein.
Für Kunstliebhaber lohnt auch ein Besuch in der Emdener Kunsthalle. Henri Nannen, der ehemalige Chefredakteur des Magazins “Stern” stiftete seiner Heimatstadt Emden seine Privatsammlung.

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