Nordsee
 

Langeoog

Die Insel Langeoog mit einer Fläche von etwa 20 km² liegt 7 km vor Ostfriesland im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Langeoog ist die drittgrößte der Ostfriesischen Inseln. Nachbarinseln sind Baltrum im Westen und Spiekeroog im Osten.

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Insel Langeoog

Langeoog wurde jahrhundertelang von schweren Sturmfluten und Sandstürmen verwüstet. Nach der Weihnachtsflut von 1717 wurde die Insel beim Großen Schloop in zwei Teile gerissen und die Insulaner verließen die Insel und zogen aufs Festland. Nur vier Familien versuchten einen Neubeginn, jedoch ohne Erfolg. Nach weiteren Sturmfluten zogen sie 1721 aufs Festland und Langeoog lag brach und menschenleer. Nachdem im Jahre 1723 Helgoländer kurzfristig auf der Insel lebten, ist Langeoog seit dem Jahre 1732 wieder dauerhaft besiedelt. Die Insulaner lebten hauptsächlich vom Fischfang und vom Walfang bis im Jahre 1830 der Tourismus auf der Insel Einzug hielt. Die Zahl der Besucher wuchs ständig und im Jahre 1949 erhielt Langeoog die staatliche Anerkennung als Nordseeheilbad.

Die Kaap- und Süderdünen trennen das Dorf und den Inselwald im Westen vom Badestrand, im Süden sind dem Strand die Flinthörndünen vorgelagert. Nur ein kleiner Bereich des Naturschutzgebiets Flinthörn ist den Wanderern zugänglich. Einen hervorragenden Weitblick hat der Besucher vom über 7 m hohen Westdeich, der von den Flinthörndünen bis zum Hafen führt. Nordöstlich des Dorfes schließt sich das fast 2 km lange und zwischen 100 und 300 m breite Pirolatal an. Ein gepflasterter Wander- und Radweg mit Ruhebänken führt durch bis zu 15 m hohe graue Dünen. Die höchste Erhebung mit 20 m ist die Melkhörndüne. Von der Kuppe bietet sich ein Panoramablick über die Insel. Ein beliebtes Ausflugsziel ist die Meierei Ostende und das Osterhook, von dessen Aussichtsplattform man Seehunde beobachten kann.

Durch das Reizklima der Nordsee und mit über 1500 Sonnenstunden ist Langeoog eine beliebte Ferieninsel, die man zu Fuß, mit dem Rad, hoch zu Roß oder mit der Pferdekutsche erkunden kann. Da Langeoog autofrei ist, ist das Fahrrad Hauptverkehrsmittel und zählt damit zu den kinderfreundlichsten der Ostfriesischen Inseln. Ein Spielparadies für die Kleinen ist das Spöölhus. In der Spöölstuv werden Bastel-, Spiel- und Sportkurse für die ganze Familie angeboten.
Die Insel besitzt einen Flugplatz und einen Fährhafen, der vom Festland von Bensersiel aus in 30 Minuten Fahrzeit angesteuert werden kann. Die nostalgische Inselbahn mit ihren bunten Wagen zuckelt vom Fährhafen durch grüne Weiden zum Bahnhof mitten im einzigen Dorf der Insel. Am Bahnhof warten Kutschen zur Weiterfahrt der Feriengäste, die in den vielen Hotels und Pensionen sowie in den Ferienhäusern und Ferienwohnungen an der Nordsee ihr Urlaubsdomizil gebucht haben. Östlich vom Ort in der Mitte der Insel, 5 Minuten vom Strand entfernt, befindet sich eine Jugendherberge und dahinter liegt der einzige Zeltplatz. Die Insel verfügt über einen 14 km langen Badestrand, mit einem extra ausgewiesenen Sport-, Surf-, Drachen- und Hundestrand. Weitere Aktivitäten wie Angeln, Segeln, Reiten, Golfen, Surfen und Tennis können auf der sportlichen Insel Langeoog ausgeübt werden.

Der ferienfreundliche Ort Langeoog mit den breiten Straßen und den hübschen Vorgärten der Inselhäuser wird von Urlaubern gern besucht. Die über 1,5 km lange Höhenpromenade, die sich in einer Höhe von 15 – 20 m über die Dünen zieht, ist die höchstgelegene aller ostfriesischen Strandpromenaden. Entlang der Promenade laden Restaurants, Snackbars und ein Café die Feriengäste ein.
Langeoog besitzt ein modernes Kur- und Wellnesscenter und ein Meerwasser-Freizeit- und Erlebnisbad. Im Haus der Insel befindet sich das Schifffahrtsmuseum und im Seemannshus ist das Inselmuseum von Langeoog untergebracht. Unübersehbar ist der in den Kaapdünen gelegene 18 m hohe Wasserturm, ein Wahrzeichen von Langeoog, der auch bestiegen werden kann. Unterhalb des Turms befindet sich das Lale-Andersen-Denkmal, das zum 100. Geburtstag der Sängerin im Jahre 2005 aufgestellt wurde. Die bekannteste Einwohnerin von Langeoog lebte viele Jahre auf der Insel und ist auf dem Dünenfriedhof begraben. Die Tee- und Weinstube “Sonnenhof” ist das ehemalige Wohnhaus der Künstlerin.

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