Nordsee
 

Sehenswertes in Amsterdam

  • Sehenswert im alten Amsterdam ist der Hauptbahnhof, die Centraal Station, ein wunderschöner mit Wappen verzierter und mit Türmen besetzter Backsteinbau im Stil des niederländischen Historismus aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der auf über 8000 Pfählen erbaut wurde. Der ehemalige Jugendstil-Wartesaal beherbergt heute ein Café-Restaurant.
  • Auf dem IJ-Tunnel wird jedem Besucher das futuristische, grüne, einem Schiffsrumpf ähnelnde Gebäude auffallen, das seit 1997 mit NEMO eine weitere Attraktion bietet. Mit Hilfe von Spielen, Experimenten, Vorführungen und Filmen kann man auf spielerische Weise den Geheimnissen von Wissenschaft und Technologie auf die Spur kommen. Über einen Steg und Treppen ist das Dach des Gebäudes öffentlich zugänglich und bietet eine wundervolle Aussicht über die Stadt.
  • Auf dem Beursplein liegt das imposante Backsteingebäude der Börse, “Beurs van Berlage”, das von 1899 -1903 erbaut und zum Vorbild der neueren niederländischen Baukunst wurde. Im kleinen Museum wird hierzu über die Baugeschichte informiert. In der Börse finden regelmäßig Ausstellungen und Konzerte statt.
    Im Jahre 2002 fand in diesem Gebäude die standesamtliche Trauung des niederländischen Kronprinzenpaars Willem-Alexander und Máxima statt.
  • Auf dem Dam befindet sich die spätgotische Nieuwe Kerk, die Krönungskirche des niederländischen Königshauses. Die Kirche wird nicht mehr als Gotteshaus genutzt. Hier finden Antiquitätenmessen, Kunstausstellungen und Orgelkonzerte statt. Neben der Kirche liegt der königliche Palast, das “Koninklijk Paleis”. Er wurde 1648 auf über 13.600 Holzpfählen als Rathaus erbaut. Das prunkvolle Gebäude des niederländischen Klassizismus mit dem 51 m hohen Turm diente ab 1808 König Louis Bonaparte als Residenz, der es reichlich mit Empiremöbeln ausstattete. Heute residiert die Königin auch im Palais, wenn sie bei Staatsempfängen die ausländischen Gäste begrüßt. Von den königlichen Gemächern ist der Bürgersaal mit prächtigen Marmorskulpturen einer der schönsten Festsäle Europas. Hier fand 1966 der Hochzeitsball der heutigen Königin Beatrix mit Claus von Amsberg statt.
  • Ebenfalls am Dam befindet sich Madame Tussaud's Scenerama, in dem Staatsmänner vieler Länder, Berühmtheiten und Stars aus Film und Fernsehen in Wachs verewigt sind.
  • In der Shoppingmeile Kalverstraat reihen sich schicke und modische Läden, Boutiquen, Parfümerien, Restaurants, Cafés und Pensionen aneinander. Hier befindet sich auch Amsterdams Historisches Museum, das die Stadtgeschichte vom 13. Jahrhundert bis heute anhand alter Karten, Gemälden sowie Einrichtungs- und Gebrauchsgegenständen dokumentiert.
  • Eine Oase inmitten der Großstadt ist der Begijnhof aus dem 14. Jahrhundert. Hübsch verzierte Giebelhäuser mit Vorgärten säumen den Hof, der von frommen katholischen Frauen gegründet wurde, die wohltätige Aufgaben geleistet haben, aber nicht an die Regeln eines Klosters gebunden sein wollten. Hinter dem Begijnhof laden Cafés und Bistros zu einer Pause ein.
  • Der Leidseplein wird vom imposanten, im Renaissancestil von 1894 errichteten Gebäude des Stadttheaters beherrscht. Hier werden Veranstaltungen von Schauspiel, Musiktheater und modernem Tanz geboten. Die Toneelgroep Amsterdam ist festes Ensemble am Theater. Neben dem Rembrandtplein ist der Leidseplein mit vielen Hotels, Restaurants, Nachtlokalen, Bars und Spielkasino ein weiteres Vergnügungszentrum Amsterdams.
  • Für Gäste interessant ist der schwimmende Blumenmarkt am Singel, auf einer der ältesten Grachten Amsterdams. Alles was wächst und blüht wird heute noch auf schwimmenden Kähnen aufgebaut, allerdings werden die vielen bunten Blumen und Grünpflanzen nicht mehr mit Kähnen angeliefert, sondern mit Lastwagen transportiert. Auch manches Souvenir aus Amsterdam kann der Besucher hier erwerben.
  • Am Waterlooplein an der Amstel liegt das 1988 fertiggestellte “Stopera”, das Rathaus und Musiktheater in einem Gebäude vereint. Architektonisch interessant ist, daß das Musiktheater als halbrunder Bau und das Rathaus als eckiger Bau konzipiert wurde. Das Musiktheater, das Oper, Nationalballett und Nederlands Dans Theater vereint, bietet Platz für 1600 Zuschauer.
  • Im ehemaligen Judenviertel steht das um 1606 erbaute Rembrandthaus, in dem der Maler fast 20 Jahre lebte. In dem ehemaligen Wohnhaus und Atelier von Rembrandt ist heute ein Museum untergebracht, das viele Werke, Radierungen und Zeichnungen sowie Gemälde seiner Lehrer und Schüler präsentiert.
  • Neben dem Rembrandthaus steht das 3D-Filmtheater Holland Experience, in dem der Besucher auf eine dreidimensionale Reise durch die Niederlande geführt wird.
  • Die Zuiderkerk von 1614 war das erste protestantische Gotteshaus nach der Reformation. Seit 1929 wird die Kirche nicht mehr für Gottesdienste genutzt. Heute ist sie sozialer und kultureller Mittelpunkt und Ausstellungen über die städtebauliche Entwicklung der Stadt werden hier präsentiert. Der 80 m hohe Turm kann bestiegen werden und bietet einen Rundblick über die Stadt.
  • Ein Überrest der Stadtmauer aus dem 15. Jahrhundert ist das siebentürmige St. Antoniepoort, das 1617 zur Waage umgebaut wurde. Im oberen Stock befand sich neben Versammlungsräumen der verschiedenen Zünfte das Theatrum Anatonicum, der Vorlesungssaal der Chirurgen, in dem Zar Peter der Große und auch Rembrandt den Vorlesungen beiwohnten.
  • In Amsterdams Chinatown im Zeedijk reihen sich chinesische Restaurants und Läden aneinander. Zwischen historischen, restaurierten Glocken- und Spitzgiebelhäusern wurde ein buddhistischer Tempel errichtet, für den extra aus China verschiedene Ornamente und spezielle Dachziegel eingeflogen wurden.
  • Inmitten des Rotlichtviertels steht die älteste Kirche von Amsterdam, die Oude Kerk. Der mächtige gotische Bau wurde um 1250 errichtet und die kunstvolle Einrichtung wurde im 16. Jahrhundert größtenteils von den Bilderstürmern zerstört. Viele Bewohner Amsterdams, auch die verstorbene Frau Rembrandts, haben hier ihre letzte Ruhestätte. In der alten Kirche finden öfters Ausstellungen und Konzerte statt.
  • Sehenswert ist das Museum “Amstelkring”, ein Grachtenhaus aus dem 17. Jahrhundert mit Wohnräumen und einer barocken, versteckten Kirche im Dachboden erinnern an die Zeit der Reformation, als die Katholiken der Stadt versteckt ihren Glauben leben mußten.
  • Die Heren-, Keizers- und Prinsengracht umgeben das historische Amsterdam. An der Herengracht reihen sich prachtvolle Stadtpaläste ehemaliger, wohlhabender Handelsherren aneinander. In einem befindet sich das Theatermuseum, das wegen des herrlichen Interieurs ein Besuch wert ist. Mit Fotos, Plakaten, Kostümen, Masken und Requisiten dokumentiert das Museum die niederländische Theatergeschichte.
  • In zwei weiteren Stadthäusern ist das Bibelmuseum untergebracht, das über die Entstehung der Bibel informiert.
  • Einblicke in das Leben wohlhabender Amsterdamer Bürger des 18. und 19. Jahrhunderts erhält man im Willet-Holthhuysen-Museum. Die Inneneinrichtung mit wertvollen antiquarischen Möbeln und einer reichhaltigen Porzellan- und Gläsersammlung wird hier präsentiert.
  • Zwischen Keizers- und Prinsengracht steht das Wahrzeichen von Amsterdam, die Westerkerk mit ihrem 85 m hohen Turm, der die Kaiserkrone von Maximilian von Österreich trägt, die der Kaiser 1489 der Stadt schenkte. Im Turm befindet sich ein Glockenspiel mit 48 Glocken. In der Westerkerk fand 1966 die Hochzeit der jetzigen Königin Beatrix mit Claus von Amsberg statt.
  • An der Keizersgracht befinden sich das Museum für Fotografie und das Museum Van Loon. In dem ehemaligen Wohnhaus der reichen Familie Van Loon kann die wertvolle Inneneinrichtung aus der Mitte des 18. Jahrhunderts mit Kunstgegenständen und einer Ahnengalerie sowie einem Rokokogarten besichtigt werden.
  • Im Anne-Frank-Haus in der Prinsengracht befindet sich das Versteck, in dem das jüdische Mädchen Anne Frank mit ihrer Familie und Freunden von 1942 bis 1944 lebte und ihr Tagebuch verfasste. 1944 wurden die Versteckten verhaftet und in Konzentrationslager verschleppt. Anne Frank starb mit 15 Jahren zwei Monate vor Kriegsende im Konzentrationslager Bergen-Belsen, nur der Vater überlebte. Im Museum wird das Leben der Familie dokumentiert und Sonderausstellungen zum Nationalsozialismus, Antisemitismus und Rassismus veranstaltet.
  • Wer Tulpen besonders mag, kann im Tulpenmuseum, in der Nähe des Anne-Frank-Hauses, alles über die bunten Frühblüher erfahren.
  • Wer sich interessiert, wie man in einem Hausboot auf einer Amsterdamer Gracht wohnt, der kann dem Woonboot-Museum einen Besuch abstatten.
  • Am Museumplein befindet sich das 1888 errichtete Concertgebouw, das mit seiner ausgezeichneten Akustik einer der berühmtesten Konzertsäle der Welt ist.
  • Das Rijksmuseum von 1876 ist das größte Museum der Niederlande und dokumentiert über die holländische Geschichte. Es enthält umfangreiche Werke des alten holländischen Kunstgewerbes, Skulpturen, Asiatische Kunst und eine Sammlung niederländischer Meister des 15. - 19. Jahrhunderts. Neben Werken von Rembrandt, das Bild der “Nachtwache” ist wohl das bekannteste, sind Werke von Frans Hals, Vermeer van Delft und Jan Steen vertreten. Im Philipsflügel können die Nachtwache und viele andere Kunstwerke besichtigt werden.
  • Auf dem Gebiet der modernen Kunst gehört das Stedelijk Museum zu den bedeutendsten Museen in Europa. Eine Sammlung holländischer und französischer Gemälde des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zahlreiche Plastiken sind hier zu sehen.
  • Als dritter Kunsttempel dokumentiert das “Van Gogh Museum” anhand von 200 Gemälden, 500 Zeichnungen und 700 Briefen die künstlerische Entwicklung von Vincent Van Gogh. Auch Werke seiner Zeitgenossen Monet, Gauguin und Toulouse-Lautrec sind hier zu sehen.
  • Nach reichlichem Kunstgenuss läßt es sich wunderbar im Café des nahe gelegenen Vondelparks entspannen. Auf der größten Grünanlage der Innenstadt von Amsterdam finden auf der Freilichtbühne Rock-, Jazz- und Klassikkonzerte statt.
  • Am Rand des Parks in einem prächtigen Gebäude von 1880 befindet sich das Filmmuseum, das Filme berühmter Schauspieler aus aller Welt und alte Filmplakate zeigt.
  • Im Osten der Stadt beherbergt der Botanische Garten “Hortus Botanicus” eine Vielzahl exotischer Blumen, Pflanzen und Bäume aus aller Welt und der Zoologische Garten - auch Artis genannt - ist mit großen Freigehegen, einem Haus der Nachttiere und einem großen Aquarium ein interessantes Ausflugsziel. 1988 wurde auf dem Artis ein Planetarium und 1992 ein Geologisches Museum eröffnet.
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